Gott spricht: Suche Frieden und jage ihm nach!

 Jahreslosung im Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

 

 

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Ein Lehrer will im Unterricht mit seinen Schülern über das Osterfest reden.

Zuerst fragt er sie, was ihnen denn zu Ostern einfällt. Prompt meldet sich eine Schülerin und sagt: „Ostereier“. Ein Schüler ruft in die Runde: „Osterglocken“. Da sagt ein anderer Schüler: „Es sei toll, dass jetzt die Osterferien beginnen.“ Der Lehrer ist über die Wortmeldungen überrascht und kann eine bunte Palette an Osterwörtern an die Tafel schreiben, um nun mit seinen Schülern über den Sinn des Osterfestes zu reden.

Wir wissen allzu gut, dass am Ostersonntag besonders Kinder gerne nach den versteckten Ostereiern suchen. Manchmal beteiligen sich auch Jugendliche und Erwachsene lieben gerne daran. Das Suchen der bunten Ostereier ist ein beliebtes Osterspiel, das es schon ganz, ganz lange gibt. Meistens macht es Spaß. Das Suchspiel kann auch der Auslöser sein, dass wir Menschen nach dem echten Sinn des Osterfestes fragen.

Am allerersten Osterfest fand nämlich auch eine große Suchaktion in Jerusalem statt. Jedoch suchten Maria von Magdala und andere Jünger  frühmorgens bei der Dämmerung keine Osternester und Ostereier. Nein, verzweifelt suchten sie den Leichnam Jesu, der eigentlich in der Grabhöhle liegen sollte. Doch die Grabhöhle war leer. Die Jünger fragten sich: „Wo mag bloß der tote Jesus sein? Hat ihn jemand versteckt oder gestohlen?“

Da erschienen den Jüngern zwei Engel, die sagten zu ihnen: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten. Er ist auferstanden. Er lebt.“(Lukas 24, 5 u. 6)  

Später erschien Jesus der Maria. Er sprach sie mit ihrem Namen an. Maria erschrak, zuckte zusammen und sagte freudestrahlend: „Rabbuni – mein Lehrer und Herr!“ An der Stimme hat Maria von Magdala ihren Herrn erkannt.

     Heutzutage steht Jesus nicht vor unserer Haustür, sondern vor unserer  Herzenstür und sagt freundlich: „Wer meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten, ihn erfreuen, ihn beschenken und Gemeinschaft mit ihm haben.“ (Offenbarung 3,20) Als der auferstandene Jesus an Ostern seinen Jüngern begegnete, da wurde ihre Trauer in Freude verwandelt. Freuet euch im Herrn!

Diakon  Rudi Kößler, Waldbrunn Oberdielbach und Schollbrunn

 

 

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In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott.
Psalm 31,6

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