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Ich glaube. Hilf meinem Unglauben. Markus 9,24 als Grafik
Jahreslosung im Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen
 

Wort und Tat

Liebe Leserin, lieber Leser

Wort und Tat gehören zusammen. Das, was ein Mensch sagt, sollte sich auch in seinem Handeln zeigen. Das ist für jeden von uns nicht immer einfach. Ein großes Wort ist leicht ausgesprochen, ein Versprechen schnell über die Lippen gekommen – aber mit unserem Handeln bleiben wir oft dahinter zurück.

Das galt auch für die Kirche in ihrer Geschichte. Oft hat sie das Evangelium, die gute Botschaft Jesu Christi, ausgesprochen und in Wort und Sakrament weitergegeben. Und trotzdem ist sie den Menschen das Evangelium schuldig geblieben, weil es die Menschen nicht erreicht hat. Es hat zwar die Ohren erreicht – aber die Menschen alleine gelassen in ihrer Not, in ihrer Armut, in ihrer Krankheit, in ihrer Behinderung, in ihrem Flüchtlings-schicksal.

Es waren immer wieder Frauen und Männer nötig, die auch die Kirche daran erinnert haben: Wort und Tat gehören zusammen. Johann Hinrich Wichern, der Begründer der Diakonie, hat es Mitte des 19. Jahrhunderts so formuliert: Der Glaube muss in der Liebe tätig werden. Und noch einmal 100 Jahre früher hat es ein Liederdichter so ausgedrückt: „So jemand spricht: „Ich liebe Gott“ und hasst doch seine Brüder, der treibt mit Gottes Wahrheit Spott … Wer dieser Erde Güter hat… und macht die Hungrigen nicht satt,… der hat die Liebe Gottes nicht.“

Johann Hinrich Wicherns Werben und Drängen hatte Erfolg, der bis in unsere Zeit geht. Eine Fülle von Diensten und Hilfsangeboten ist entstanden. Auf sein Werben ging auch die Gründung der Johannes-Diakonie vor 140 Jahren zurück.

100 Konfirmanden aus den Gemeinden des Evangelischen Kirchenbezirks haben in diesen Tagen diese Dienste und Angebote näher kennengelernt: Im Rahmen des Diakonie-Konfirmandentages besuchten sie das Pfalzgrafenstift, die Evangelische Sozialstation, das Diakonische Werk sowie die Johannes-Diakonie – und gewannen einen Einblick, wie Wort und Tat, Glaube und Liebe, Denken und Handeln in Diakonie und Kirche zusammengehören.

Denn wie heißt es in dem oben zitierten Lied: „Gott schuf die Welt nicht bloß für mich, mein Nächster ist sein Kind wie ich.“

Fotoportrait Richard LallathinRichard Lallathin

Pfarrer in der Johannes-Diakonie Mosbach

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