Monatsspruch Dezember 2017

 

 

 

 

 

 

„Seht die Lilien auf dem Felde an,..."

 

„Seht die Lilien auf dem Felde an, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, sie spinnen nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist, wie eine von ihnen.“

Dieser Vers aus dem Matthäusevangelium kommt mir in den Sinn, wenn ich sehe, wie die Lilien in unserem Garten erblühen. Diese Worte Jesu befreien mich immer wieder von meinen Sorgen. Gott steckt solche Liebe und Pracht in selbst die kleinste Blüte der Natur. Jedes Jahr kommen Blüten in neuer Schönheit hervor.

Wenn ich die Natur also ansehe, erkenne ich, wie um mich herum immer wieder neues Leben hervorbricht. Das macht mir Mut. Denn wie den Blumen, so hat Gott auch mir das Leben geschenkt. Und obwohl ich unterstützen kann und hegen und pflegen, liegt es doch ganz in Gottes Hand, was aus diesem meinem Leben wird. „Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?“ (Mt 6,27)

Wer selber gärtnert, wird das im Kleinen erfahren, dass wir wohl für unseren Garten sorgen können – das eigentliche Gelingen aber ist ein Geschenk. Geschenkt sind uns der Sommer, die Sonne, das Wasser, die Zeit, jeder Tag unseres Lebens. „Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht.“ (Mt 6,32) Gott weiß, was wir Menschen zum Leben brauchen und in seiner Hand ist unser Leben gut aufgehoben.Geschenkt ist uns auch die Fülle an Pflanzen dieser Erde, die uns nähren und erfreuen, heilen, duften, schmücken, inspirieren und vieles mehr. Die reiche Vielfalt der Flora verbindet uns Menschen über alle Unterschiede hinweg.

Ab Sonntag werden in der Stiftskirche und St. Juliana Pflanzen zu sehen und zu riechen sein, die in den Heiligen Schriften von Judentum, Christentum und Islam vorkommen. Die Ausstellung will Menschen ins Gespräch bringen: über Pflanzen, übers Gärtnern, über den, auf den wir alle unsere Sorgen werfen können. Denn Gott weiß nicht nur, wie er die Lilien auf dem Feld – oder in meinem Garten – zur prachtvollen Entfaltung bringen kann. Gott hat auch einen Plan für mein eigenes Leben, wie es ebenfalls erblühen kann. Und Gottes guter Geist sorgt wie Sonne und Wasser dafür, dass mein Leben das auch tut.

So wünsche ich Ihnen an diesem Wochenende und darüber hinaus einen guten Blick auf Gottes Natur und die stärkende und befreiende Wirkung des Geistes in Ihrem Leben.

Pfarrerin Stefanie vom Hoff, Evangelische Stiftsgemeinde Mosbach mit Bergfeld und Waldstadt

 

 

 

 

 

 

 

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Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der HERR.
Sacharja 2,14

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