Gott spricht: Suche Frieden und jage ihm nach!

 Jahreslosung im Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

 

 

Gottes große Gedanken"

Einst hatte Gott für uns große Gedanken
die Welt zu gründen auf Himmelsplanken:
Er stellt in den Weltenraum sie hinein:
Voll Freiheit und Widerspruch sollte sie sein.
 
Er schuf den Menschen aus einem Klos Erde,
bläst den Geist in die Nase mit edler Gebärde,
der Atem richtet den Menschen auf,
gibt seinem Leben Richtung und Lauf.
 
Der Mensch kann nach Indien und Afrika reisen,
Blaubeeren pflücken und Bären verspeisen,
er könnte sogar von Eisbergen rutschen,
mit Luftschiffen fahren, mit Schlitten, mit Kutschen.
 
Er kann sich drauf verstehn
auf den Händen zu gehn,
er kann sich kopfüber
und drunter und drüber
in Höhen und Höhlen,
in Driften und Klüften,
in Winden und Wüsten,
in Lasten und Lüsten ergehen
und möglicherweise verstehen,
dass ihm Unendliches möglich ist,
wenn nur erweitert wäre die Frist
des Lebens von 70 und 80 Jahren.
 
Weil wir keine Engel sind,
wurden wir zum Quengelkind.
Begannen die Sterblichkeit zu beklagen
anstatt die Chancen auszutragen,
die Gott mit dem Erdendasein verband.  
 
Er wollte nicht nur Gebete hören
von Menschen, die schwach sind und störrisch ihn stören.
Drum hat er sich ein Herz gefasst,
sich selbst in die Sterblichkeit eingepasst.
 
Alles, was er auf der Erde erfuhr,
hinterlässt jetzt im Himmel seine Spur.
Er hat es mit Herzblut ausgedrückt,
mit dieser Erfahrung den Himmel geschmückt.
 
Weil Gott der Allmächtige auf dieser Spur
in sich und von sich die Hilfe erfuhr,
kann er umso mehr die Hilfe gewähren
und bringt sich selbst in den Menschen zu Ehren.
 
So steht es in Hebräer vier, Vers dreizehn:
Gott ließ sich von seiner Barmherzigkeit reizen:
„Denn worin er selbst versucht ward und litt,
hilft er jedem, an dessen Seite er tritt.“

Martin Sommer
 
Pfarrer und Beauftragter für Bildungsarbeit „50PLUS“ im Kirchenbezirk Mosbach
Kirchenbezirk Mosbach, OT Neckarburken

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Tageslosung

Gedenke nicht der Sünden meiner Jugend und meiner Übertretungen, gedenke aber meiner nach deiner Barmherzigkeit, HERR, um deiner Güte willen!
Psalm 25,7

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