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Ich glaube. Hilf meinem Unglauben. Markus 9,24 als Grafik
Jahreslosung im Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen
 

Statt einer Begrüßung:

Gedanken zur Jahreslosung

(1)

„Glaube ist eine lebendige erwegene Zuversicht auf Gottes Gnade … die fröhlich macht.“ (M. Luther · Vorrede zum Römerbriefkommentar) Eine lebendige Zuversicht, die fröhlich macht – durch Gottes Gnade: Das klingt nicht schlecht. Aber was ist „erwegen“? Meint das „erwogen“, also ein gut überlegtes Vertrauen? Oder eine „erwägende“ Zuversicht, also eine leichte, bleibende Unsicherheit, die noch gut zu ertragen ist? Oder meint Luther: eine „verwegene Zuversicht“, also eine Gnade, die vor lauter Fröhlichkeit Anwandlungen von Mut erlaubt?

(2)

Glauben ist Vertrauen, also eine Beziehungssache. Ist das dann also auch eine Zumutung, wenn ich Gott vertrauen möchte – setz‘ ich ihn nämlich unter Zugzwang? Eine Zumutung nicht nur für mich, sondern vor allem für Gott, wenn ich mit meinen Erwartungen und Ansprüchen komme? Das passiert heutzutage schon mal. Aber damit ist doch wohl zu rechnen, dass er uns solche Ausrutscher am Ende nicht krumm nimmt...

(3)

Glauben heißt auch mit Enttäuschungen und Niederlagen klar zu kommen. In der biblischen Geschichte, aus der die Jahreslosung stammt (Mk 9,14-29), hat der Sprecher dieses Satzes schon einiges einstecken müssen, bevor er Hilfe bekommt. Glauben heißt dann: Die Offenheit behalten, dass das größte Unglück eine Wendung nehmen kann! Weil Gott Wege auftut, wo wir keine sehen.

 

Fotoportrait Fritjof ZieglerFritjof Ziegler, Pfarrer in Hüffenhardt & Kälbertshausen
Öffentlichkeitsbeauftragter

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